Innovationen beschleunigen das Wachstum und die Ertragsentwicklung eines Unternehmens und sichern Wettbewerbsvorteile. Die Politik unterstützt innovative Unternehmen/Unternehmer, um Beschäftigung und Wohlstand eines Landes zu sichern und auszubauen. Die Innovationsleistung eines Unternehmens weckt die Fantasie der "Shareholder" und das Commitment der "Stakeholder".
Dennoch: wenn jeder für Innovationen ist und jedes Unternehmen innovativ sein möchte - warum gibt es nur einen (kleinen) Teil von Unternehmen, die wirklich innovativ sind? Ganz einfach: Innovation beinhaltet nicht nur Chancen sondern eben auch Risiken (z.B. den Kundenwunsch nicht zu treffen) und benötigt Zeit und Ressourcen.
Zudem ist das Management von Innovation und Technologie eine sehr komplexe Angelegenheit und nicht einfach zu bewerkstelligen. Je höher der Neuheitsgrad einer Innovation bzw. Technologie ist, um so höher ist die Unsicherheit der zu treffenden Entscheidungen.
Dieser Baustein zum Innovationsmanagement möchte Ihr Unternehmen darin unterstützen, diesen komplexen Prozess des Managements von Innovation und Technologie einfacher zu bewältigen.
Dazu haben wir folgende Teilbausteine für Sie entworfen:
Strategien für Innovation.
Die Fähigkeit zur Innovation entscheidet über unser Schicksal.
Bundespräsident Roman Herzog in seiner Rede "Aufbruch ins 21. Jahrhundert" am 26. April 1997
Ein Unternehmen unterliegt, wie auch sein Umfeld, einem ständigen technischen, wirtschaftlichen und sozialen Wandel.
Dieser Wandel wirkt sich auf das ganze Unternehmen aus, auf seine Produkte und Leistungen, auf seine verfügbaren Ressourcen, auf seine Beziehungen zu den Kunden bzw. den Zulieferern und Kooperationspartnern.
Wenn ein Unternehmen in der heutigen Zeit erfolgreich sein möchte, muss es sich auf diesen permanenten Wandel einstellen und ihn aktiv mitgestalten bzw. ihn als Entwicklungschance nutzen.
Durch Innovationen können Unternehmen den Anforderungen des ständigen Wandels entsprechen. Besonders wichtig für die erfolgreiche Durchführung von Innovationen sind entsprechende Strategien.
Auf den folgenden Seiten erhalten Sie umfangreiche Informationen zum Thema "Innovationsstrategien".
Produktkonzeption
Die schnelle und flexible Entwicklung von preisgünstigen, kundengerechten und innovativen Produkten und Dienstleistungen ist ein wesentlicher Wettbewerbsfaktor von Unternehmen und er gewinnt zunehmend an Bedeutung.
Insbesondere die frühe Phase der Entwicklung, die so genannte Produktkonzeption legt den Grundstein für den gesamten späteren Wertschöpfungsprozess. Wichtige Aspekte oder Anforderungen, die hier nicht berücksichtigt werden, führen in den Nachgelagerten Phasen zu zeitintensiven und kostenträchtigen Änderungen. Hier gilt die leidvolle Devise: Je später, desto aufwändiger.
Während der Konzeption sind Qualitäten gefragt, die denen erfolgreicher und erfahrener Produktspezialisten, die gewohnt sind konkrete Problemstellungen zu lösen, zumeist widersprechen. Sie erfordert die systematische interdisziplinäre Erfassung funktionaler und technischer Wirkzusammenhänge, sowie die Berücksichtigung organisatorischer Einflussfaktoren, um daraus zukünftige Produkt- und Dienstleistungsstrukturen zu entwickeln.
Nur so bietet sich die Chance, wesentliche Zusammenhänge ganzheitlich vor zu denken, im Vorfeld auf ihre Validität zu prüfen und interdisziplinär abzustimmen, um damit den Grundstein für eine zeitnahe und Kostenoptimierte Umsetzung von neuen Produkten und Dienstleistungen zu legen.