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Information zur herkömmlichen Projektfinanzierung.

Neben den klassischen
Finanzierungsmöglichkeiten haben sich in den letzten Jahren
Sonderformen entwickelt, denen eine anders gelagerte
Risikostruktur zugrunde liegt.
Die
Projektfinanzierung ist eine Form der Kreditgewährung, bei
der die Verzinsung und Rückzahlung der Mittel weitgehend
oder auch ausschließlich aus den Erträgen des betreffenden
Investitionsprojekts erfolgen.
Projektfinanzierungen ("project finance") werden seit Jahren
weltweit insbesondere zur Erschließung bedeutender
Rohstoffvorkommen, inzwischen aber auch zur Finanzierung
anderer kapitalintensiver Ausrüstungsgüter und
Produktionsanlagen, eingesetzt. Voraussetzung für die
Finanzierbarkeit ist, dass es sich um selbständige
Investitionsvorhaben mit überschaubarer Kosten- und
Erlösstruktur handelt.
Als Sicherheiten dienen
den Banken im wesentlichen die vorhandenen und mit dem
Kapitaleinsatz geschaffenen Aktiva des Projekts, z.B.
Rohstoffreserven, Förder- und Produktionsanlagen sowie die
Verkaufserlöse. Die Kreditwürdigkeitsprüfung ist weniger auf
die historischen Bilanzzahlen der Projektträger (Sponsoren)
abgestellt, sondern primär zukunftsorientiert auf den
Liquiditätsüberschuss (Cash Flow) des Projekts
bezogen. Die Kreditentscheidung basiert insoweit auf einer
eingehenden Analyse der Faktoren, die die Höhe dieses
künftigen Cash Flow beeinflussen. Abhängig von der
Höhe des Finanzierungsbedarfs schließen sich internationale
Banken zu unterschiedlich großen Konsortien zusammen. |